Über Naturseifen

Handgemachte Naturseifen: Segen für die Haut

Die handgemachten Naturseifen fühlen sich anders an, riechen anders und sind anders zu benutzen. Sie schonen nicht nur die Umwelt, sondern vor allem die Haut. Wer sie mal eine Weile benutzt, möchte nicht mehr zu industriellen Seifen zurückwechseln. Das sollten Sie über die Seifen wissen:

Kein Austrocknen der Haut

Nach dem Waschen mit Seife erhält man oft eine trockene Haut. Viele Menschen cremen deshalb danach die Hände ein. Warum ist das so? Und muss das so sein? Bei industriell hergestellten Seifen wird das beim Verseifungsprozess entstehende Glyzerin entzogen. An dessen Stelle werden künstliche Stoffe zugesetzt: Tenside, Schaummittel, Paraffin, Konservierungsstoffe, synthetische Duftstoffe etc. (Manchmal möchte man lieber gar nicht wissen, was alles in einer industriellen Seife steckt.)

Bei den handgemachten Seifen bleibt das feuchtigkeitspendende Glycerin erhalten. Deshalb trocknen sie die Hände nicht, sondern pflegen sie sogar zusätzlich. Versuchen Sie zum Beispiel mal, Ihr Gesicht anstatt mit teuren Lotions oder Tonics mit Seife zu waschen. Sie werden positiv überrascht sein.

Bei allen Seifen ist der Überfettungsanteil deklariert, z.B. 10%. Das bedeutet, dass ein Teil der Fette und Öle unverseift – in reiner Form – enthalten bleibt. So wird der Haut Fett zurückgegeben. Dabei achte ich bei der Produktion auf hohe Qualität der Inhaltstoffe. Ich bevorzuge hochwertige Öle und Fette aus Bio-Anbau.

Lohnende Umgewöhnung auf Shampooseife

Die Shampooseifen sind speziell zum Haarewaschen gedacht. Beachten Sie hier bitte, dass Ihre Haare etwas Zeit brauchen, um sich an die natürliche Pflege zu gewöhnen. Vor allem, wenn sie früher mit Shampoos, die viel Silikon beinhalten, gewaschen wurden. Aber die Umstellung wird sich lohnen.

Schonende Herstellung

Die Seifen sind nach Kaltverfahren hergestellt. Das heisst, dass Lauge und Fette bei 35–45° C miteinander vermischt werden. Das ist die schonendste Methode zur Seifenherstellung, weil die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Nach dem Kaltverfahren muss allerdings die Seife noch 4–6 Wochen reifen, bis der Verseifungsprozess abgeschlossen ist. Diese Zeit nehmen ich mir gerne, damit Sie bessere Seifen erhalten.

Unsere natürlichen Zusatzstoffe

Für den Duft meiner Seifen benutze ich fast ausschliesslich ätherische Öle. Sie haben im Vergleich zu synthetischen Düften die Eigenschaft, sich mit der Zeit zu verflüchtigen. Deshalb ist es natürlich, dass die Seifen mit der Zeit nicht mehr so intensiv riechen. Ausserdem benutze ich keine Konservierungsmittel, deshalb sind die Seifen nur begrenzt haltbar – Herstellungs- und Haltbarkeitsdaten sind bei uns immer auf der Etikette deklariert. Bei einigen Seifen verwenden ich zusätzlich Naturfarben wie Annatokörner, Schokolade oder Mica (Glimmer). Diese können den Schaum färben, werden jedoch leicht wieder weggespült.

Lassen Sie die Seife trocknen

Handgemachte Seifen sollten Sie nie im Wasser liegen lassen, sonst werden sie schmierig. Am besten nehmen Sie eine Seifenschale, die Rillen hat, damit das Wasser abfliessen kann und damit das Seifenstück von oben und unten trocknet. Sie können die Seife auch auf eine kleine Bürste oder auf einen Stück Luffa legen. So wird die Naturseife Ihnen lange Freude bereiten.